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User:Berthold Werner/Trier

Porta NigraEdit

de:Porta Nigra
Römische Porta Nigra; Nordtor der Stadtbefestigung, größtes Stadttor der antiken Welt; Mittelbau der Toranlage mit Innenhof als Zwinger, zwei Fenstergeschossen und flankierenden Türmen, Sandsteinquaderbau auf Bruchsteinfundament, vor 197; Umwandlung zur Doppelkirche mit nur wenigen Veränderungen, nach 1134, Apsisanbau, steil proportionierter Quaderbau, wohl 1148–53, Rokokodekor um 1750

HauptmarktEdit

de:Hauptmarkt (Trier)

SteipeEdit

Hauptmarkt 14: sogenannte Steipe; viergeschossiger turmartiger Walmdachbau mit offenen Arkaden, um 1430, 1481–83 weitgehend umgebaut, nach Kriegszerstörung 1968–70 wiederaufgebaut, Skulpturen von Meister „Steffen Bildhauer“ (Originale im städtischen Museum); rückwärtig Renaissancebau und 1559 bezeichneter Treppenturm, Obergeschoss(e) aus dem 17. Jahrhundert

DomEdit

de:Trier Dom
Katholische Domkirche St. Peter; älteste deutsche Bischofskirche, einer der frühesten abendländischen Sakralbauten; „Quadratbau“, späte 340er Jahre, Instandsetzungen um 920 und um 1030; frühromanisches Langhaus als dreischiffige, fünfachsige Pfeilerhalle und Westchorbau unter Erzbischof Poppo von Babenberg, um 1030–46; Fertigstellung des nordwestlichen Treppenturms 1053–56, des südwestlichen 1074/75; Weihe der Krypta unter der Westapsis 1121; spätromanischer Ostchor mit Flankentürmen, polygonaler Apsis und Krypta, um 1160–1183 (?) oder 1196 (Weihe); gotische Umbauten der Türme, 14. Jahrhundert und 1511/31; Heilig-Rock-Kapelle, Anfang des 18. Jahrhunderts; barocke Umbauten, 1719–25, Architekt Johann Georg Judas; Ausstattung der Romanik, Gotik, Renaissance, des Manierismus, Früh-, Hoch- und Spätbarocks sowie Klassizismus; ehemalige Domschatzkammer, Marienkapelle, Heiltumskammer (Heilig-Rock-Kapelle), Domkreuzgang; An- und Einbauten: westlicher, nördlicher, östlicher Kreuzgangflügel; Dom-Sakristei; puristische Restaurierung mit Entdeckung des spätantiken Baukerns 1842–51/58, 1883–1907 und 1968–74

LiebfrauenkircheEdit

Katholische Pfarrkirche Liebfrauen; lebhaft gestaffelter frügotischer Zentralbau, bald nach 1233 begonnen, wohl um 1260 vollendet, Restaurierungen 1859–76, 1881/84, 1890–1904, Teilzerstörung 1944, Wiederherstellung 1946–50, Architekt Mathias Hengesberg, 1992 Vervollständigung der Skulpturen des Westportals; Ausstattung; Paradies, um 1255 unter Verwendung frühmittelalterlicher Mauerpartien

Palais WalderdorffEdit

Sogenanntes Palais Walderdorff; barocker Baukomplex, Um- und Anbauten im 19. Jahrhundert; Bau A Turm Jerusalem: romanischer Turmbau, Kalkstein- und Ziegelmauerwerk, 11. und 12. Jahrhundert; Bau B ehemalige Propstei: stattlicher barocker Walmdachbau über bauzeitlichem tonnengewölbtem Keller, um 1758; Bau C Palais Walderdorff: spätbarocker Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1766, Architekt Johannes Seiz, neubarocker Mittelrisalit, über wohl bauzeitlichem Keller; Ausstattung; Bau D Verbindungstrakt, um 1766, über wohl älterem Keller; Bau E ehemalige Hauptwache: platzbildprägender barocker Mansarddachbau mit Arkade, 1774/76, Architekt J. J. Steinem, über tonnengewölbtem, wohl gotischem Keller Bild; Bau F, 19. Jahrhundert; Bau G ehemalige Regierungs-Hauptkasse: historistischer Verwaltungsbau, zweites Viertel des 19. Jahrhunderts; Bau H neubarockes ehemaliges Bezirksausschussgebäude, um 1889

Palais KesselstattEdit

Palais Kesselstatt; repräsentative Dreiflügelanlage mit Mansarddach, Mittelbau mit vorschwingender Fassade, bezeichnet 1742, Architekt Johann Valentin Thoman, Mainz; barocke Einraumkeller; Weinkeller, stattliche Gewölbehalle, 1920er Jahre; tonnengewölbter Weberbach-Kanal

Sankt PaulinEdit

Katholische Pfarrkirche St. Paulin; barocker Saalbau, 1734 begonnen, 1757 geweiht, Architekt fraglich (Balthasar Neumann, Johannes Seiz oder Christian Kretzschmar?), Barockausstattung; romanische, im Kern frühchristliche Krypta 1738 erneuert; Friedhof mit sogenannter Marterkapelle, Kreuz der ehemaligen Stiftsimmunität bezeichnet 1088, Denkmal des Vorstädter Krieger-Vereins Maar, neugotisch, bezeichnet 1880, Grabmäler des 19. Jahrhunderts

Sankt Paulin BW 12.JPG

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KonstantinbasilikaEdit

Evangelische Pfarrkirche (Erlöserkirche), ehemalige Basilika; stadtbildprägender monumentaler Rechtecksaal mit Apside, Ziegelbau mit Rundbogenblenden und -fenstern, 305–311, größter erhaltener stützenloser Innenraum der Antike; zwei Keller, Anfang des 13. Jahrhunderts; vor der Basilika unterirdischer kreuzgratgewölbter Kryptoportikus, 2. Jahrhundert

AmphitheaterEdit

Kurfürstliches PalaisEdit

Neubau des Rokokoschlosses durch Hofarchitekt Johannes Seiz: dreigeschossiger, 22-achsiger Gartenflügel mit Haupt- und Eckpavillon, 1757–61, Fassadenschmuck und Haupttreppenhausskulpturen von Ferdinand Tietz

Sankt MatthiasEdit

Benediktinerabtei St. Matthias; Gesamtanlage mit Kirche, Kreuzgang mit drei Klausurflügeln, Wirtschaftsgebäude, Pilgerherberge und Torbauten; dreischiffige romanische Pfeilerbasilika, frühes 12. Jahrhundert bis um 1160 unter Einbeziehung der Krypta des Vorgängers (um 980/90), spätgotischer Umbau Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts, barockes Hauptportal 1689–92, barocke Seiten- und anschließende Portale 1718/19; frühgotischer Kreuzgang um 1220/40; ehemalige Pilgerherberge, um 1638; zwei Portale, um 1700, äußeres Klostertor sowie Torhaus, bezeichnet 1717; ehemaliges Fischhaus, 18. Jahrhundert, Obergeschoss um 1830 neugotisch überformt; Wirtschaftshof, 19. Jahrhundert; Friedhof mit Quirinuskapelle, sechseckiger Zentralbau, 1287 geweiht, barock überformt, und Denkmal des Krieger-Wehr-Vereins

Sankt GangolfEdit

de:St. Gangolf (Trier)
Katholische Pfarrkirche St. Gangolf; sechsgeschossiger Westturm mit Spitzhelm und Ecktürmchen, um 1344, Aufstockung Anfang des 16. Jahrhunderts, Turmspitze 1686 und 1748 erneuert; zweischiffiges spätgotisches Langhaus, um 1400 bis um 1460, barocker Portalbau, bezeichnet 1732, Architekt Joseph Walter, Steinmetz Niclas Creising, Bildhauer Jacob Fischer; Ausstattung

St. MaximinEdit

Ehemalige Abteikirche St. Maximin; zehnjochige Pfeilerbasilika mit Doppelturmfassade und drei polygonalen Chorapsiden, 1680–84, um 1900 eingreifender Umbau für Zwecke der Maximinkaserne; Torbau, Mitte des 18. Jahrhunderts; Ringmauerrest; Gartenpavillon, 18. Jahrhundert

Agentur für ArbeitEdit

Pfarrkirche HeiligkreuzEdit

Katholische Pfarrkirche Heiligkreuz mit Kreuzweg;

  • alter Teil: kleiner frühromanischer kreuzförmiger Zentralbau mit bekrönendem Mittelturm, zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts, um 1623 erweitert, nach Kriegsbeschädigung 1957/58 wiederaufgebaut;
  • Neubau: hoher rechteckiger Kubus aus zweischaligem Ziegelmauerwerk, das Dach eine Stahlbeton-Faltwerk-Konstruktion, Kupferdeckung mit Kugelbekrönung auf den Walmspitzen, südseitig niedriger Quader (Eingang und Werktagskirche) mit zwei monolithischen Rundtürme mit Spitzkegeldach, 1960/61, Architekt Gottfried Böhm, Köln, bauzeitliche Ausstattung sowie mehrere Ausstattungsstücke aus der älteren Kapelle; Kreuzweg (sieben Fußfälle), 17. Jahrhundert

KaiserthermenEdit

Römische Kaiserthermen; Reste des Badepalastes, sogenannter „Großer Kaisertyp“, gegen Ende des 3. Jahrhunderts

St. IrminenEdit

Krahnenufer 19: ehemaliges Benediktinerinnenkloster St. Irminen, heute Vereinigte Hospitien; Bau A Reste der spätantiken Horrea, um 330, im barocken Westflügel; Bau B frühromanischer Turm der ehemaligen Klosterkirche, oberstes Freigeschoss um 1615, Turmabschluss 1836; Bau C Unterkellerung des Nordflügels, 1726; am heutigen Nordtrakt Scheitelstein, bezeichnet 1621; Bau D Keller des ehemaligen Nordflügels, um 1740; Bau E barocker Westflügel mit schlossartiger Fassade, 1739–44, Architekt Caspar Kretschmar, über mehrteiliger, teilweise älterer Kelleranlage; Bau F ehemalige Klosterkirche (heute Hospitalkirche St. Irminen), Rokoko-Saalbau, 1771 vollendet, Architekt Jean Antoine, Ausstattung; Ökonomiebauten, im Kern zum Teil wohl vorbarock; Bau I sogenannte Merowingermauer, im unteren Teil (Rotsandsteinblöcke) wohl spätmittelalterlich, oberer Teil (Bruchsteinmauerwerk) jünger

St. AmbrosiusEdit

Katholische Pfarrkirche St. Ambrosius; Satteldachbau mit Thermenfenstern und Glockengestell, 1954, Architekt F. Thoma (Umbau einer Reithalle des frühen 20. Jahrhunderts), geometrische Buntglasfenster 1954 von Reinhard Hess, figürliche 1962/63 von Heinrich Diekmann

JesuitenkircheEdit

Ehemalige Franziskanerminoritenkirche, spätere Jesuitenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, heute Seminarkirche: dreischiffige Hallenkirche, Langchor um 1230/40, zweischiffige Langhauserweitung im dritten Drittel des 13. Jahrhunderts, gotisierendes Südseitenschiff 1739–42, Nebenchöre 1740/41 bzw. 1742/43

St. AntoniusEdit

Katholische Pfarrkirche St. Antonius; einhüftige Basilika mit Glockenturm, Kernbau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, Hauptschiff wohl um 1500 bis nach 1514

WelschnonnenkircheEdit

Kloster OlewigEdit

Schloß MonaiseEdit

ThermenmuseumEdit

Villa WeißhausEdit

DrachenhausEdit

Parks und GrünanlagenEdit

Nells ParkEdit
AlleenringEdit

Straßen & PlätzeEdit

Am StadionEdit
An der MeerkatzEdit
AusoniusstraßeEdit
BahnhofsplatzEdit
BahnhofstraßeEdit
Balthasar-Neumann-StraßeEdit
BöhmerstraßeEdit


BrotstraßeEdit
BruchhausenstraßeEdit
BrückenstraßeEdit
ChristophstraßeEdit
DeutschherrenstraßeEdit
DietrichstraßeEdit
DomänenstraßeEdit
DomfreihofEdit
DominikanerstraßeEdit
FahrstraßeEdit
FleischstraßeEdit
Franz-Ludwig-StraßeEdit
Friedrich-Wilhelm-StraßeEdit
GilbertstraßeEdit
GöbenstraßeEdit
Große EulenpfützEdit


Hinter dem DomEdit
JakobstraßeEdit
JesuitenstraßeEdit
Karl-Marx-StraßeEdit
KatharinenuferEdit

Denkmalzone Katharinenufer 2–12: drei mit moselseitigen Vorgärten und rückliegenden großen Grünflächen versehene, dicht aufgereihte Kurzzeilen von Reihenvillen mit Stilelementen vom Späthistorismus über Jugendstil bis zur Reformarchitektur, 1900–14, Architekt C. Kokke außer Nr. 8 (F. J. Kuhn) und Nr. 11 (G. Kasel); hochbedeutendes, qualitätvolles Zeugnis eines geschlossen erhaltenen Ensembles gehobener Wohnkultur dieser Zeitstellung

KonstantinplatzEdit
KornmarktEdit
KutzbachstraßeEdit
LiebfrauenstraßeEdit
BischofshofEdit
ehemaliger Metternicher HofEdit
MartinsuferEdit
MaximinstraßeEdit
MoltkestraßeEdit
MoselstraßeEdit
MustorstraßeEdit
NagelstraßeEdit
NeustraßeEdit
NordalleeEdit
PalaststraßeEdit
PalmatiusstraßeEdit
PaulinstraßeEdit
PaulusplatzEdit
PetrusstraßeEdit
PferdemarktEdit
Porta-Nigra-PlatzEdit
PredigerstraßeEdit
SchönbornstraßeEdit
Seizstraße / Am PalastgartenEdit
SichelstraßeEdit
SimeonstiftplatzEdit
SimeonstraßeEdit

Denkmalzone Simeonstraße 1–27: geschlossene Bebauung auf der Ostseite der Straße einschließlich des breiten, auf den römischen Cardo Maximus zurückgehenden Straßenraums, Trierer Hauptstraße; Baubestand vom hohen Mittelalter (Nr. 19) über Renaissance (Nr. 7), Barock (Nr. 8) und Klassizismus (Nr. 4) bis ins 20. Jahrhundert (Nr. 10)

SternstraßeEdit
ThebäerstraßeEdit
Theodor-Heuss-AlleeEdit
WeberbachEdit
WindstraßeEdit
Zum SchloßparkEdit

StadtviertelEdit

BurgunderviertelEdit

FriedhöfeEdit

HauptfriedhofEdit

Denkmalzone Hauptfriedhof (Herzogenbuscher Straße 8): 1808 angelegt, mehrmals erweitert und umgestaltet, Teile der Umfassungsmauer von 1815 erhalten; neugotische Friedhofskapelle mit Leichenhalle, 1870, an der Chorseite Bronzekruzifix, 1917 von W. S. Resch, München; Heimatstil-Eingangsbau mit zwei Portaldurchgängen und Blumenladen unter gemeinsamem Walmdach, 1911; zahlreiche Kriegerdenkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter Ehrenmal für die sowjetischen Kriegsgefangenen, Rotsandsteinblock, 1950 und Denkmal für 91 polnische Kinder und 5 polnische Unbekannte, aufgesockeltes Kurzifix, bald nach 1945; Familiengrabstätten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Grabkreuze und Einzelgrabmäler, 19. Jahrhundert bis 1950er Jahre; aus den Gräberfeldern bei St. Matthias und bei St. Maximin geborgene römische Sarkophage; auf dem 1920 angelegten jüdischen Friedhofs Denkmal der jüdischen Kultusgemeinde, 1954

St. PaulinEdit

Sonstige BauwerkeEdit