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Category:Den Opfern v. Vertreibung, Verschleppung, Vergewaltigung u. Zwangsarbeit (Friedhof Lilienthalstraße)

Deutsch: Denkmal für die Kinder, Mädchen und Frauen, die Opfer von Vertreibung, Verschleppung, Vergewaltigung und Zwangsarbeit im Osten (v.a. Polen und Sowjetunion) wurden. Der Gedenkstein entstand auf Initiative der damals 75-jährigen Hildegard Rauschenbach, die als 18-jährige aus Dickschen (Kreis Pillkallen) verschleppt wurde - wie geschätzte 250.000 andere auch - in ein sowjetisches Zwangsarbeitslager. 1948 kam sie aus dem Lager bei Schadrinsk nach Deutschland zurück. Nach einer Reise dorthin im Jahr 1991 und der Suche nach Massengräbern deutscher Frauen errichteten Einwohner Schadrinsks dort ein Stein. "‘Da habe ich gefragt, wieso es in Berlin keinen gibt‘, sagt die resolute alte Dame.“ (Berliner Zeitung, 14.11.2001) Seit dem 13. November 2001 gibt es ihn als Kopie des Steins in Sibirien und als einen „Ort der Mahnung, Frieden zu halten“. Es ist der erste Gedenkort für die verschleppten und misshandelten Frauen in Deutschland.

Inschrift rechte Seite: Dieser Gedenkstein ist / einer Stele aus Granit / nachempfunden, die die / Bürger aus Schadrinsk / in Sibirien (Russland) / am Gemeinschaftsgrab / deutscher Mädchen / und Frauen errichtet / haben, die in den Jahren / 1945 bis 1948 dort / interniert waren und / an den Folgen ihrer / Haft gestorben sind. / Die heimgekehrten Frauen / werden ihre Toten / nie vergessen. November 2001 Inschrift Vorderseite: Oben: Gegen Krieg / und Gewalt Mitte: Es mahnen die die Opfer von / Vertreibung, Verschleppung, / Vergewaltigung und Zwangsarbeit Unschuldige Kinder und Mütter / Frauen und Mädchen Unten: Ihre Leiden in den Wirren / des Zweiten Weltkrieges / sollen unvergessen / bleiben, um zukünftiges / Leid zu verhindern.

Sockel: Symbolkreuze und Name des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge

English: Memorial to the children, girls and women, who fell victim to expulsion, abduction, rape and forced labour in the East (mainly Poland and Soviet Union). The memorial stone emerged on the instigation of the then 75-year-old Hildegard Rauschenbach, who - originating from Dickschen (Pillkallen County) - had gone through that fate as a 18-year-old girl - like approximately 250.000 other women too - abducted to eastern forced labour camps. In 1948 Rauschenbach was released from a labour camp near Shadrinsk and went to Germany. After visiting Shadrinsk in 1991 in order to search for the mass graves of her fellow girls in misery the inhabitants of Shadrinsk themselves erected a stele from granite to recall the many who did not survive the labour and life conditions in Sibiria. So Rauschenbach wondered why there is no monument to these children, girls and women in Germany. The monument, the first of its kind in Germany, was inaugurated on 13 November 2001.

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