Category:Schule Borgweg (Hamburg)

Schule Borgweg (de); Schule Borgweg (en) Schule für Blinde und Sehbehinderte in Hamburg-Winterhude (de); School for the blind in Hamburg (en) Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Hamburg, BZBS, Borgwegschule, Blindenschule Hamburg, Blindenschule und Sehschwachenschule Hamburg (de)
Schule Borgweg 
School for the blind in Hamburg
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Instance ofschool for the blind,
state school
Location Winterhude, Hamburg, Hamburg-Nord, Germany
Street address
  • Borgweg 17a
official website
53° 35′ 29.08″ N, 10° 00′ 48.38″ E
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Deutsch: Die Schule Borgweg in Hamburg-Winterhude beherbergt das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Hamburg (BZBS), die zentrale Blindenschule der Stadt. Das Schulgelände ist etwa 21.000 m² groß, und befindet sich am Borgweg 17A, zwischen U-Bahnstation Borgweg imm Süden und dem Stadtpark im Norden. Westlich schließt das Gelände der Heinrich-Hertz-Schule an, mit der die Blindenschule in der Oberstufe kooperiert. 1830 wurde von Hamburger Bürgern - also privat gestiftet - die Blindenanstalt gegründet.[1] Als Teil der Blindenanstalt entstand in Hamburg 1831 die Blindenschule,[2] als deren Gründungsjahr aber dennoch 1830 gilt.[3] 1846 zog die Blindenschule in ein eigenes Gebäude in der Minenstraße 3.[1] 1893 wurden Blindenschule und Blindenanstalt organisatorisch getrennt, die Blindenschule wurde dabei verstaatlicht. Die Blindenanstalt als Internat blieb eine private Organisation.[1] Von 1930 bis 1933 zog die Blindenschule in das Schulgebäude in der Stiftstraße 69 in St. Georg um.[1] 1943 wurde beide Schulgebäude in der Stiftstraße und in der Minenstraße bei Luftangriffen zerstört.[3] Nach Kriegsende fand der Unterricht im Gebäude der Knauerstraßenschule statt, bald darauf in der Eppendorfer Landstraße 53.[1] 1946 zog die Schule in einen Teil der Hilfsschule Finkenau 30.[1] Die Grundsteinlegung für den Neubau am Borgweg fand 1960 statt, die Entwürfe stammten von Paul Seitz (Hochbauamt der Stadt Hamburg).[4] Ab 1962 zog die Schule in das neue Schulgebäude Borgweg 17a, das 1963 offiziell eingeweiht wurde.[1] Nach der Einweihung wurde die Schule weiter erweitert, 1969 wurden Gymnastikhalle und Klassentrakt fertig, 1970 dann der Fachtrakt.[4] 1971 folgte die Turnhalle und 1973 der Musikraum.[4] Seit 1996 unterhält die Schule in der Carl-Cohn-Straße 2 eine Berufsbildungsabteilung für Blinde und Sehbehinderte.[2]
  1. a b c d e f g Blinden- und Sehbehindertenschule, 1932-1993, Bestand im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg (Signatur 362-10/6)
  2. a b Bodo Schümann: Nach der Vernichtung : der Umgang mit Menschen mit Behinderungen in der Hamburger Politik und Gesellschaft : 1945 bis 1970. Lit, Münster 2018, ISBN 978-3-643-14178-1, S. 152.
  3. a b Uwe Schmidt: Hamburger Schulen im „Dritten Reich“, Band 2 (Anhang: Verzeichnis der Schulen von 1933 bis 1945). Hamburg 2010, S. 838. (doi:10.15460//HUP/BGH.64.101)
  4. a b c Boris Meyn: Die Entwicklungsgeschichte des Hamburger Schulbaus. Hamburg 1998, S. 545. (Inventarnummer 257)

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