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2018. Ich war gespannt und voller Vorfreude auf die (wilde) Natur Frankreichs. Drei Wochen. Also viel Zeit um Fotos von Tieren und Pflanzen zu machen. Auch wenn es schon September und etwas spät im Jahr war, erhoffte ich mir hauptsächlich Fotos von Libellen, die in Deutschland nicht oder nur begrenzt fliegen oder einfach nur zu selten sind. Frankreich hat so viel Wasser, so viele Seen, Teiche, Bäche und Flüsse. Doch die Vorfreude verwandelte sich schnell in Enttäuschung und Frust. Zäune. Überall Zäune. Seen, Teiche, Wälder und Felder sind eingezäunt. Wege gibt es kaum und wenn doch, kann man sie nicht verlassen. Meist führen sie auf ein Gut, ein Bauernhof oder ein Haus. Betretbare Feldwege und Trampelpfade sind nicht vorhanden. Die gesamte Landschaft, die Wildnis, die Natur in Frankreich ist privat und das Betreten verboten. Rote Schilder wie „PROPRIÉTÉ PRIVÉE DÉFENSE D'ENTRER“ und Schranken am Anfang von Wegen die von den Straßen abführen haben mich massenhaft empfangen. Zäune aus Stacheldraht, Maschendraht, dichter undurchsichtiger Strauch- und Baumbewuchs wie Hecken geschnitten. Seen und Teiche sind von den Straßen aus sehr oft gar nicht erst zu sehen. Das Menschenrecht, Wald und Flur betreten und sich frei in der Landschaft bewegen zu können, scheint es in Frankreich nicht zu geben. Es ist nicht einmal vorstellbar, dass sich wegen der Zäune Tiere frei bewegen können. Mit Ausnahme von Gebieten in Gebirgen, teilweise an den Ufern des Atlantiks oder den riesigen Feldern im Norden Frankreichs, wo es kilometerweit kaum ein Baum oder Strauch gibt, kann man die Landschaft nicht betreten. Sich frei bewegen oder aufhalten ist lediglich auf öffentlichen Straßen, Fußwegen und Plätzen innerhalb der Ortschaften sowie außerhalb ausschließlich auf öffentlichen Straßen möglich. Tiefe Straßengräben direkt neben den Straßen verhindern nahezu überall selbst das Anhalten mit dem Auto. Als besondere Beispiele seien die Seen- und Teichlandschaften der Sologne oder das Gebiet um Villars-les-Dombes genannt. Aber auch die Regionen der Weinanbaugebiete im südlichen Frankreich oder die Ufer der Tarn. Zwar gibt es auch in Deutschland solche Tendenzen. Zum Beispiel in Schleswich-Holstein im Gebiet beim Westensee oder in Hessen im Odenwald. Seen und Teiche sind leider auch anderswo in Deutschland oft ganz oder teilweise eingezäunt und verboten zu betreten. Nicht nur von Privatbesitzern oder Pächtern wie Angler- und Bootsvereine, sondern auch zur Selbstbefriedigung von Naturschützern oder Leuten, die sich dafür halten. Doch die Gesamtsituation in Deutschland ist bei Weitem noch nicht mit der in Frankreich vergleichbar. Die Menschen in Frankreich sind ein freundliches, hilfsbereites, offenes und höfliches Volk. Umso unverständlicher ist das totale Versperren der gesamten Landschaft.

Meine Fotos von: 2016, 2015, 2014, 2013-2011

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